Info zu IQ-Dynamo-Scheinwerfern
Unsere Dynamo-Scheinwerfer der IQ-Baureihen mit senso-Funktion wurden im Laufe des Jahres 2008 so modifiziert, dass Straßenlaternen oder vorbeifahrende PKW mit ihrem Licht den Scheinwerfer nicht einfach ausschalten können und den Radfahrer kurzzeitig im Dunkeln fahren lassen (8-Sekunden-Abschaltverzögerung). Folgende Besonderheiten sind bei diesen Scheinwerfern zu beachten:
Beim LUMOTEC IQ Fly senso plus (Art. Nr. 174QSNDI) gibt es eine Baureihe, deren elektronische Steuerung folgende Merkmale hat:
° Nach Ausschalten des Scheinwerfers (Schalten in die OFF Stellung) leuchtet der Scheinwerfer noch 8 Sekunden.
° Der Scheinwerfer leuchtet immer (auch am Tage) beim Anfahren etwa 8 Sekunden auf - unabhängig von der Schalterstellung, also auch bei OFF und SENSO.
Dieser zusätzliche Sicherheitseffekt ist keine Fehlleistung des Scheinwerfers und kein Grund zur Reklamation.
Beim LUMOTEC IQ Cyo senso plus (Art. Nr. 175Q(R)SNDI) und beim LUMOTEC IQ Fly senso (Art. Nr. 174QSN) und zukünftig auch bei den weiteren Baureihen des IQ Fly senso plus (Art. Nr. 174QSNDI) zeigt die elektronische Steuerung der 8-Sekunden-Abschaltverzögerung folgende Merkmale:
° Durch die OFF-Schaltung wird der Scheinwerfer unmittelbar abgeschaltet. Beim Anfahren leuchtet der Scheinwerfer in dieser Stellung nicht auf.
° In der SENSO-Schalterstellung leuchtet der Scheinwerfer auch am Tage beim Anfahren für 8 Sekunden auf.
Velothon Berlin
Die zweite Auflage des Velothon Berlin findet am 21. Juni 2009 statt. Wie im letzten Jahr wird eine kürzere Strecke von 60 Kilometern und eine längere von 120 Kilometern angeboten. Start und Ziel beider Strecken ist direkt am Brandenburger Tor. Neu ist, dass die Strecke auf der 120km-Runde statt nach Reinickendorf und Hennigsdorf nun in den Berliner Süden sowie über malerische Alleen durch das angrenzende Land Brandenburg führt.
Die Veranstalter haben die Teilnehmerzahl um 50 Prozent auf 15.000 Radfahrerinnen und Radfahrer erhöht. Gestern wurden am ersten Verkaufstag bereits 1.500 Startplätze vergeben. Dabei sind die Tickets nicht billig. 52,90 € (inkl. MwSt.) verlangt der Veranstalter an Startgeld für die kürzere Tour, 58,90 € (inkl. MwSt.) für die längere.
Fahrradkauf 2009
Sportlich und bequem widersprechen sich zwar, doch MTB Cycletech hat beides unter einen Hut gebracht. Das Rad trägt den klangvollen Namen Oxymoron - die Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe, wie es im Duden heißt. Anlässlich des 20. Jubiläums des Oxymoron bietet Cycletech das Rad in diesem Frühjahr in drei Retro-Farben (Beige, Verde, Blau) an. Der Stahlrahmen garantiert komfortable Fahreigenschaften und ist mit Anlötteilen für Gepäckträger, Schutzbleche und eine Lichtanlage versehen - also ideal auch für längere Ausfahrten. Das Oxymoron wiegt 10,9 Kilo und kostet 849 Euro.
Für Touren auch mal jenseits von Asphalt, hat der Schweinfurter Hersteller Winora das Yukon konzipiert. Sportlich in Ausstattung und in Rahmengeometrie ist dieses Crossrad ein echter Alleskönner. Der Carbon-Rahmen in Monocoque-Bauweise ist nicht nur leicht, sondern auch steif. Shimanos Schaltgruppe Deore XT verspricht präzise Gangwechsel, im Gelände sorgt eine NCX-D Gabel mit Blockierfunktion von Suntour für die richtige Dämpfung, sicheren Halt versprechen hydraulische Scheibenbremsen von Magura. Ebenso wie das Oxymoron bringt auch das Yukon von Haus aus Montagepunkte für Gepäckträger, Schutzbleche und Seitenständer mit. Das Yukon in Weiß kostet 1599 Euro.
Wer nicht nur einen Abstecher an den nächsten Baggersee machen möchte, sondern mit dem Gedanken spielt, mit seinem Velo ganze Wochenenden zu verreisen oder gar eine Urlaubsreise zu machen, braucht nicht nur Fitness, sondern auch mehr Gepäck und das passende Rad. Einen schon legendären Ruf unter Reise-Radlern besitzt die Silbermöwe - erstmals gebaut vor 26 Jahren, wurde dieses sportliche Tourenrad von Utopia im Laufe der Jahre immer wieder aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. In diesem Monat präsentiert Utopia die Silbermöwe erstmals mit 26 Zoll großen Rädern; laut Hersteller wird das Rad damit sportlicher und kompakter. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 160 Kilo ist das Bike prädestiniert für lange Radreisen, die immer mehr Anhänger finden. Der Preis der Silbermöwe 26 liegt um die 1700 Euro. Zu den hochwertigen Reiserädern gehören auch die Delite-Modelle von Riese und Müller, die rund 2200 Euro kosten.
Laufräder mit 28 Zoll, steifer Rahmen, bequeme Sitzposition und Anlötteile für Gepäckträger sowie gute Geometrie - ein Rad mit solchen Eigenschaften hat die Fahrradtechnik Haas GmbH in Rosenheim im Programm. Das Santana-Extratour bietet all diese Merkmale und ist nicht nur Reiserad, sondern auch alltagstauglich. Das Besondere: Es ist ein Solo-Rad, gebaut aus Tandem-Teilen. Dementsprechend sind die Abmessungen, die es in sich haben. Oversize-Rahmenrohre von 35 und 32 Millimeter sowie eine 160 Millimeter breite Hinterradnabe - üblich sind 135 Millimeter. Für Radler mit mehr als 100 Kilo Körpergewicht ist das Extratour somit das ideale Sportrad. Angeboten werden verschiedene Ausstattungen - etwa mit einer Ultegra-Tretlager-Garnitur und der XTR-Schaltgruppe von Shimano. Laut einem Test der Zeitschrift aktiv Radfahren ist das Extratour sehr seitensteif, fährt sich sportlich und erlaubt durchaus rasante Abfahrten auch mit reichlich Gepäck. Die Gesamtbelastung des Extratour ist auf 200 Kilogramm ausgelegt und kostet 3271 Euro.
Wer über Stock und Stein radeln und dabei nicht auf die Vorzüge eines Rennrades verzichten will, für den ist das Cross-Rennrad ideal. Durch den Mountainbike-Boom, der vor 20 Jahren begann, geriet das Cross-Rennrad in Vergessenheit, aber: Derzeit erleben Crosser eine Renaissance, immer mehr Radsportler finden Spaß an den agilen Flitzern. Felt bietet mit dem F1X einen solchen robusten Renner an. Der Rahmen ist aus Alurohr, ausgestattet ist das F1X mit einer 105er-Gruppe von Shimano. Gut: Das Schaltauge, an dem die Schaltung montiert ist und das bei einem Sturz brechen kann, ist austauschbar, was Kosten spart.
Dealer bewirft Polizei mit Fahrrad
Der Grund der Widerstandshandlung war ein vorausgegangenes Drogengeschäft, bei dem er wahrscheinlich 68 Gramm Heroin an einen 38-jährigen Deutschen aus Offenbach verkauft hat. Der Deutsche war den Frankfurter Beamten zunächst an einschlägigen Orten in Frankfurt aufgefallen, als er scheinbar erfolglos Drogen kaufen wollte. So wurde er weiter beobachtet und schließlich kam es zu dem Deal in Offenbach. Dem Käufer gelang zunächst die Flucht in seine nahegelegene Wohnung. Hier konnte auch er kurz darauf vorläufig festgenommen werden.
Bei dem bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getretenen mutmaßlichen Dealer handelt es sich um einen 30-jährigen Bulgaren ohne festen Wohnsitz. Der deutsche Käufer ist in der Vergangenheit mehrfach mit Drogendelikten in Erscheinung getreten.